| Der Roggen wird im Wallis seit Jahrhunderten angebaut, weil er dort auf günstige Bedingungen gestossen ist. Es ist in der Tat das einzige Getreide, das sich diesen Produktionsbedingungen anpassen kann.
Der Roggen war lange der Hauptbestandteil der täglichen Nahrungs. In den Walliser Dörfern wurde der Dorfbackofen, aber nur 2 oder 3 Mal im Jahr in Betrieb genommen. Man musste also ein rustikales Brot backen, das gegen Verfall widerstandsfähig war.
Die Eigenschaften des Walliser Roggenbrotes beziehen sich neben seiner Zusammensetzung, auf die Anwendung von Sauerteig, was die frische Dauer des Brotes verlängert und ihm eine besondere Säure verleiht. Die charakteristisch lange Gärung, gibt ihm schliesslich sein typisch krustiges Aussehen. Symbol des Schwarzesbrotes, des Brotes der Armen ist das Roggenbrot der unentbehrliche Begleiter des traditionelllen Walliser Tellers.
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