|
Einst war die Kastanie ein lebenswichtiges Nahrungsmittel der Familie. Sie wurde im Wasser gekocht und während den langen Wintern morgens und abends gegessen. Heute isst man im Herbst vielerorts die geröstete Kastanie von der schmackhaften Kastanienplatte.
Dazu muss man eine Glut mit schöner Flamme vorbereiten und die Kastanien mit dem Messer anritzen, damit man sie nachher leicht schälen kann.
Man gibt die Kastanien in eine langstielige Pfanne mit zahlreichen Löchern und legt sie so auf das Feuer, wobei man Acht gibt, dass man sie regelmässig schüttelt, so dass sie auf allen Seiten gebraten werden. Die Kastanien sind in rund 20 Minuten gar. Sie müssen eine knackige Kruste und saftiges Fleisch haben.
Zusammen mit den Kastanien werden verschiedene Alpkäse, Speck und Trockenfleisch, Äpfel und Trauben gegessen.
Der Most, der den guten Geschmack der Trauben behalten hat und schon den neuen Wein erahnen lässt, ist das beste Begleitgetränk zu diesem Gericht.
|