|
Die zentralle Rolle des Walliser Roggenbrotes in der täglichen Ernährung der Walliser/innen ist historisch belegt.
Roggen wird im Wallis seit Jahrhunderten angebaut. Er hat hier günstige Bedingungen vorgefunden: ein gebirgiges Gelände, die Höhenlage und extreme Temperaturen. Roggen ist tatsächlich die einzige Getreideart, die sich solchen Bedingungen anpassen kann.
Der Gemeindebackofen wurde in den Walliser Dörfern
nur zwei bis drei Mal pro Jahr eingefeuert. Folglich musste
ein Brot gebacken werden, welches sich über mehrere
Monate aufbewahren hiess: das Walliser Roggenbrot.
In älterer Zeit galt das Roggenbrot als Brot der eher ärmeren Bevölkerungsschichten.
Dank seines eigenwilligen Charakters jedoch hat sich das Walliser Roggenbrot seinen Platz auf dem Speisezettel breitester Schichten erkämpft und behauptet diesen seither erfolgreich.
Dank der Walliser Landwirtschaftskammer, Müllern
und Bäckern, trägt das Walliser Roggenbrot sein
AOC-Label.
|