| Die Kühe der Eringerrasse haben ein lebhaftes und kämpferisches Temperament. Jeden Frühling kämpfen sie bei der Alpfahrt leindeschaftlich Horn gegen Horn um die Führung. Die Kühe wurden nicht dazu abgerichtet. Dieses "Stirnbieten" ist natürlcih. Die Stärkste unter ihnen, die "Königin", wird den ganzen Sommer die Herde anführen.
Aus dieser Veranlagung ist die Organisation von "Ringkuhkämpfe" entstanden, die sehr viele Züchter und Zuschauer anzieht. Sie finden in der Talebene vor der Sömmerung auf die Alpen und auch auf der Alp selbst statt. Die Kühe werden gruppenweise nach Alter und Gewicht auf ein relativ ebenes, grasbewachsenes Terrain geführt. Dort suchen sie sich ihre Gegnerinnen nacheinander selbst aus und brechen den Kampf ab, sobald sich die Besiegte abwendet.
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